Iron Blogger Kiel – das Weizenblog ist dabei

Auf dem 4. Kieler BarCamp am 16. und 17. August stellte Steffen Voß (kaffeeringe.de) in einer Session das Konzept des Iron Blogging vor und suchte neue Mitstreiter für die Gruppe der Iron Blogger Kiel. Im Kern geht es um die einfache Selbstverpflichtung, in einem persönlichen Blog mindestens wöchentlich einen neuen Beitrag zu veröffentlichen. Schafft man dies nicht, zahlt man 5 Euro in eine Bierkasse. Diese wird nach einer gewissen Zeit, also wenn sie ausreichend gefüllt ist, von den Gruppenmitgliedern vertrunken.

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BeerHouse on Long Street – Kapstadt, Südafrika

BeerHouse LogoAuf einer Veranstaltung des Verbands Digitale Wirtschaft Schleswig-Holstein (DiWiSH), in dem ich für die Fachgruppe Online-Marketing verantwortlich zeichne, ließ es sich nicht vermeiden, über Bier zu sprechen. Und zwar mit einem der Referenten – Jan Marquardt von Artaxo, seines Zeichen SEO-Fachmann. Er hielt nicht nur einen hochinteressanten Vortrag über Content Marketing, sondern gab mir auch einen ganz speziellen Tipp: das BeerHouse.

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Corporate Blogs für Brauereien? Warum denn nicht?

Vor kurzem trudelte eine Interview-Anfrage zum Thema Bierblogs bei mir ein. Ich fühlte mich geadelt, zumal ich sicherlich nicht der aktivste Blogautor in der Szene bin. Zwar trinke ich ausreichend Bier, aber die Zeit zum Schreiben fehlt manchmal. Wie auch immer, ich freute mich uns sagte zu.

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Untappd – nie mehr alleine Bier trinken

Seit ein paar Tagen hat sich mein Leben grundlegend verändert. Ich habe mir Untappd auf meinem Smartphone installiert und nichts ist mehr wie es war.

Klingt übertrieben? Ist es auch ein bisschen. Immerhin bin bereits ich durchaus aktiv in Sachen Social, Mobile und selbstverständlich Bier. Aber das großartige ist, Untappd bringt alles zusammen. Wie das geht? Ganz einfach. Man registriert sich und verwendet die App immer dann, wenn man Bier trinkt. Und zwar sucht man sich die Sorte aus dem wirklich sehr umfassenden Datenbestand von Untappd heraus und „checkt ein“. Fertig.

Untappd ScreenshotDas funktioniert im Prinzip genau wie bei Foursquare und deshalb kann man Untappd auch daran anbinden, ebenso an Twitter und Facebook. Und somit wird Biertrinken zum ultimativ sozialen Akt, selbst wenn man alleine ist. „Drink Socially“ lautet deshalb auch der Claim. Man kann nämlich über die genannten Kanäle einen Post absetzen und damit alle Welt wissen lassen, was man gerade im Glas hat.

Klingt sinnbefreit, ist es aber nicht. Schließlich bietet Untappd im Fahrwasser des Eincheckens und Postens noch eine Menge mehr. Biere lassen sich bewerten und Locations zuordnen, an denen man sie genossen hat. Dadurch entsteht eine wunderbare Bierlandkarte, auf der man nahegelegene Trinkmöglichkeiten entdecken kann. Außerdem erhält man je nach Trinkleistung tolle Abzeichen (Badges) und findet Bierfreunde, mit denen man sich mittels Untappd austauschen kann. Anregungen und Tipps zu neuen köstlichen Bieren sind damit vorprogrammiert.

Zu guter letzt spricht die App Trinkempfehlungen aus – basierend auf den eigenen Vorlieben und Gewohnheiten. In meinem Fall reicht das Datenmaterial offenbar noch nicht, denn mir wurden immer die gleichen Weizenbiere vorgeschlagen – und für die müsste ich wahrscheinlich einmal über den großen Teich reisen. Sei’s drum, ich habe sie auf meine Wishlist aufgenommen, so heißt das Feature, mit dem man Biere markiert, die man irgendwann eimmal schmecken möchte.

Den Entwicklern von Untappd ist wirklich ein großer Wurf gelungen, der es Wert ist geteilt zu werden. Ihr findet mich übrigens unter untappd.com/user/larsicz

Beerland – der Film über unser Bierland

Der Amerikaner Matt Sweetwood hat dem Nationalgetränk der Deutschen eine Dokumentation gewidmet. In dieser ergründet er unsere Bierkultur und begibt sich dafür auf eine Reise quer durch die Republik. Matt landet auf dem Oktoberfest und beim Karneval, aber auch in der Region Bamberg mit ihrer paradiesischen Brauereidichte sowie im Hopfenanbaugebiet Hallertau.

Kurzum: ein mit der Erkenntnis endendes Roadmovie, dass es nicht wichtig ist, wie viel Bier man trinkt, sondern mit wem. Der Trailer gibt einen ersten Vorgeschmack.

Beerland läuft heute in ausgesuchten Kinos an. Weitere Infos gibt es auf der Website www.beerland-derfilm.de

The Leading Beers – Bierfestival in Amberg

The Leading Beers

Am 2. und 3. November 2013 veranstaltet ein studentisches Team von der Hochschule Amberg-Weiden um Prof. Dr. Wolfram von Rhein und Biersommelière Dipl.-Ing. (FH) Nicole Püschel das Festival „The Leading Beers“.

Dabei werden herausragende Bierkreationen lokaler und überregionaler Brauereien sowie Newcomer der Craft-Beer-Szene präsentiert. Eingebettet ist das Event in einen kulinarischen und kulturellen Rahmen, zu dem eine Modenschau, Live-Musik, Kabarett und eine Vernissage gehören. Und natürlich vermitteln die Veranstalter jede Menge Wissen zum zentralen Thema Bier sowie passenden Speisen wie Käse, Schokolade oder einer Brotzeit.

Highlights sind sicherlich ein Live-Talk hochkarätiger Bierkenner und die Prämierung des „Real Leading Beer“ durch ein Votum des Publikums am zweiten Festivaltag.

Mehr erfährt man auf Facebook und Twitter. Außerdem soll heute noch die Website www.theleadingbeers.com online gehen.

TAPX Meine Sommer Weisse von Schneider

TAPX Meine Sommer WeisseAls moderne Interpretation eines bayerischen Weissbiers kündigt die Brauerei Schneider Weisse ihren jüngsten Sondersud an, der im März auf den Markt kommt. Wenn man nach draußen schaut, ist von Sommer allerdings noch nichts zu spüren – jedenfalls hier in Norddeutschland.

Dennoch – die speziellen Kreationen von Brauereichef Georg Schneider und Braumeister Hans-Peter Drexler sollte man unbedingt auf dem Bierradar haben. Nach dem köstlichen Nelson Sauvin in 2011 und dem außergewöhnlichen Cuveé Barrique in 2012 dürfte die Sommer Weisse trotz derzeit frostiger Temperaturen weggehen wie warme Semmeln. TAPX-Biere aus dem Hause Schneider Weisse haben nämlich bisher ein durchweg positives Echo hervorgerufen.

TAPX Sommer Weisse im KühlerDieses mal haben die Herren aus Kelheim einen neuartigen Hallertauer Aromahopfen verwendet, um ein fruchtiges prickelndes sommerliches Weizenbier handwerklich zu brauen. Die Bierspezialität soll an einen Spaziergang über Bergwiesen erinnern. In Ermangelung der Berge stelle ich mir eher einen gechillten Tag am Strand vor, den man mit solch einem Bier in einen schönen Grillabend übergehen lässt. TAPX Meine Sommer Weisse passt gemäß Aromaprofil vorwiegend zu leichtem Essen wie Huhn, Fisch oder Salaten.

Leider konnte ich das Bier bisher nicht probieren, um diese Assoziationen zu bestätigen. Meine Hoffnung ist natürlich, dass Schneider Weisse mir wieder eine Flasche zur Verkostung zur Verfügung stellt. Sollte dem so sein, wird selbstverständlich berichtet.

Deutsche Meisterschaft der Biersommeliers 2013

Foto: Markus Raupach

Foto: Markus Raupach

Der beste Biersommelier Deutschlands kommt aus Bamberg: Der 24-jährige Dominik Maldoner, Braumeister der Malzfabrik Weyermann, sichert sich den Titel und damit die Teilnahme an der Weltmeisterschaft der Biersommeliers im September. Austragungsort für die erste Deutsche Meisterschaft am 16.02.2013 war das Brauhaus am Kreuzberg in Hallerndorf.

In der ersten Runde mussten die Teilnehmer bei einer Blindverkostung anhand eines Multiple-Choice-Fragebogens zehn verschiedene Biersorten aus aller Welt identifizieren. In der zweiten Runde ging es darum, in zehn Biersorten 33 verschiedene Aromen zu benennen. Im abschließenden Stechen der drei Besten musste das gereichte Bier möglichst genau zugeordnet werden. Hier sicherte sich der Bamberger mit den Worten „Eku 28“ den Titel: Als einziger konnte er in der letzten Verkostungsrunde sogar einmal die richtige Biermarke nennen, denn dieses Kulmbacher Bier hatte er in einer Trainingeinheit am Vorabend noch mit seinen Sommlier-Kollegen verköstigt.

Am 15. September 2013 wird Dominik Maldoner sein Können erneut unter Beweis stellen, denn da geht es in München um die Weltmeisterschaft der Biersommeliers.

Was macht ein Biersommelier eigentlich?

Alkoholgehalt, verwendete Hopfen-, Hefe- und Malzsorten, Farbe und ggf. sogar Alter des Bieres kann ein Biersommelier an Geruch und Geschmack des Getränks erkennen. Analog zum Weinsommelier kann er das passende Bier zur Speise empfehlen, kennt auch dessen Herstellungsprozess und ist somit die Verbindung zwischen Brautechnik und Gastronomie.

Heute mal in Sachen Whisky – Ausbildung bei Lagavulin

Die Brennerei Lagavulin auf Islay darf man wohl getrost als legendär bezeichnen. Und obwohl es in diesem diesem Blog eigentlich ausschließlich um Weizenbier geht, machen wir genau deswegen heute mal eine thematische Ausnahme.

Ich selbst gewinne nämlich immer mehr Freude an Single Malt Whisky, sozusagen als hochprozentigem Begleiter von Weizenbier im Rahmen eines etwas „gehobeneren Herrengedecks“. Und Lagavulin ist nicht ganz unschuldig daran, denn ich konnte im letzten Jahr während eines Dänemark-Urlaubs mal einige Schlucke davon kosten. Faszinierend ist die unglaubliche Geschmacksvielfalt dieser Spirituose, die Kenner wohl unter anderem mit „torfig“ und einer „Note von Seetang“ beschreiben.

Jedenfalls bin ich über interessante Aktion des Mutterkonzerns Diageo gestolpert, der die sogenannte Classic Malts Selection vermarktet. Zu ihr gehört ein weiterer Favorit von mir, nämlich Knockando. Und zwar kann man sich für eine zweitägige „Ausbildung“ in der Destillerie bewerben und dabei den wohl nicht weniger legendären Iain McArthur begleiten. Er arbeitet seit 42 Jahren für Lagavulin und wie man im folgenden Videoclip erfährt, schätzt er neben Whisky auch nicht so starken Tee.

Natürlich habe ich auch eine Bewerbung verfasst und würde mich freuen, wenn ihr für mich abstimmt.

Wer will Bayerns Bierkönigin 2013/14 werden?

Es ist wieder so weit: Mädels, holt die Dirndl aus dem Schrank – die Wahl zur Bayerischen Bierkönigin steht wieder an! Bereits zum vierten Mal kürt der Bayerische Brauerbund e.V. nun schon die Repräsentantin des Bayerischen Biers und der bayerischen Bierkultur in einem mehrstufigen Auswahlverfahren. Das diesjährige Finale um die Krone findet am 11. April in München statt.

Die Bewerbungsfrist läuft noch bis zum 18. Februar, teilnehmen können wieder alle, die in Bayern geboren und aufgewachsen sind sowie ein Mindestalter von 21 Jahren haben. Neben dem repräsentativen Amt warten auf die Gewinnerin weitere attraktive Preise, wie u.a. ein iPhone 5 mit Flatrate, ein professionelles Medientraining, zwei Wellness-Reisen, ein Wiesn-Tisch und Gratisstrom für die gesamte Amtszeit.

Neugierig geworden? Hier einige Impressionen aus dem Vorjahresfinale – die glückliche Gewinnerin und damit Bayerische Bierkönigin 2012/13 hieß damals Barbara Hostmann.