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Weizen-IPA Citrilla: Weizenbier trifft IPA

Ananas, Mandarinen, Äpfel und Zitronen – mein Obstkorb ist im Winter immer gut gefüllt und versorgt mich in der dunklen Jahreszeit mit Vitamin C. Fruchtig geht es zur Zeit auch bei meinen Biervorräten zu, denn dort ist vor kurzem das Weizen-IPA Citrilla von Maisel & Friends eingezogen.

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Beer Review – Weihenstephaner Hefe Weissbier

Peter, ein Däne mit gutem Englisch, offensichtlicher Vorliebe für Metal-T-Shirts und dem Künstlernamen „The Master of Hoppets“ verkostet ein Weihenstephaner und zeigt sich begeistert. Weitere Reviews liefert er auf seinem YouTube Kanal. Peter ist durchaus trinkfreudig und sehr produktiv – er hat inzwischen nahezu 160 Biere getestet.

Ökotest Weizenbier

Schon etwas älter ist der Testbericht der Zeitschrift Ökotest zu hellen Weizenbieren. Die Ergebnisse haben aber wohl einen gewissen Bestand und erfreuen Weißbierfans  auf jeden Fall. Keines der 22 überprüften Biere enthielt Schadstoffe, 14 schnitten mit „sehr gut“ ab, fünf mit „gut“ und nur drei mit „befriedigend“. Besonders in PET-Flaschen abgefülltes Weizen verliert sein Aroma schneller, wird leichter schal und wurde daher schlechter benotet.

Mehr erfährt man im entsprechenden Focus-Artikel aus Mai 2007.

The Hougly Beer Reviews

Ein schönes Beispiel zur sinnvollen Verwendung eines Videoportals liefert Lee Russell aus Kanada. Er hat auf YouTube unter dem Titel Hougly Beer Review bereits 152 Biertests filmisch dokumentiert. Eine sagenhafte Leistung, vor der wir uns verneigen. Natürlich sind auch zwei populäre deutsche Weizenbiere sind darunter: König Ludwig und Erdinger. Ansonsten liegt der Schwerpunkt aber wohl eher auf spezielleren Sorten wie Ale, Bitter und Lager.

Test: Irlbacher Premium Hefeweizen Hell

Das helle Hefeweizen der Schlossbrauerei Irlbach erhält man in 0,5 Liter Flaschen im Kunststoffkasten, der als Holzimitat Eindruck machen möchte. Es wird in original Flaschengärung mit feiner obergäriger Hefe hergestellt und ist naturtrüb, also unfiltirert. Mit 5,4 % Vol.  kostete es im Getränkemarkt 0,99 EUR zuzüglich Pfand.

Flasche & Etikett

3 von 5 Punkten (gelungen)

Gut machen sich das Wappen als Logo und die freundliche Farbkombination. Das Erscheinungsbild ist originell und nicht leicht verwechselbar. Negativ fällt die Typografie ins Gewicht. Sie ist etwas unausgewogen. Auch das Bild des Brauereigebäudes im 70er Look ist Geschmackssache.

Geruch & Aussehen

2 von 5 Punkten (mäßig)

Das Irlbacher riecht sehr frisch und natürlich, enthält viel Hefe und ist daher außerordentlich trüb. Leider bildet es keine schöne Blume und ist recht hell, fast gräulich und wirkt etwas fad.

Geschmack

3 von 5 Punkten (gelungen)

Für ein Weizenbier kommt es sehr spritzig daher, der Kohlensäuregehalt ist gerade noch als  gut zu bewerten. Insgesamt schmeckt es sehr abgerundet und frisch. Leider hinterlässt es kaum Nachgeschmack, mundet etwas unspezifisch und besitzt wenig Wiedererkennungswert.

Website

3 von 5 Punkten (gelungen)
www.irlbacher.de

Eine ansprechende, aber nicht so aufdringliche Präsenz mit zurückhaltend eingesetzten Flash-Animationen. Die verschiedenen Sorten und das Unternehmen werden knapp vorgestellt. Positiv fällt ein Loginbereich auf, dessen Registrierungsprozedur allerdings auf Englisch gehalten ist. Insgesamt scheint die Seite recht leer in den Teilen, in denen Userbeteiligung vorgesehen ist.