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Wer will Bayerns Bierkönigin 2013/14 werden?

Es ist wieder so weit: Mädels, holt die Dirndl aus dem Schrank – die Wahl zur Bayerischen Bierkönigin steht wieder an! Bereits zum vierten Mal kürt der Bayerische Brauerbund e.V. nun schon die Repräsentantin des Bayerischen Biers und der bayerischen Bierkultur in einem mehrstufigen Auswahlverfahren. Das diesjährige Finale um die Krone findet am 11. April in München statt.

Die Bewerbungsfrist läuft noch bis zum 18. Februar, teilnehmen können wieder alle, die in Bayern geboren und aufgewachsen sind sowie ein Mindestalter von 21 Jahren haben. Neben dem repräsentativen Amt warten auf die Gewinnerin weitere attraktive Preise, wie u.a. ein iPhone 5 mit Flatrate, ein professionelles Medientraining, zwei Wellness-Reisen, ein Wiesn-Tisch und Gratisstrom für die gesamte Amtszeit.

Neugierig geworden? Hier einige Impressionen aus dem Vorjahresfinale – die glückliche Gewinnerin und damit Bayerische Bierkönigin 2012/13 hieß damals Barbara Hostmann.

Interaktive Infografik zum Oktoberfest in München

Das Immobilienportal Immonet.de hat eine sensationelle Infografik erstellt, die zahlreiche Fakten zum Oktoberfest und zur bayerischen Landeshauptstadt zusammenfasst. Eine Erkenntnis daraus: der Fleischkonsum auf der Wiesn ist rückläufig, der Bierausschank hat mit 7,5 Mio. Litern in 2011 einen Rekordwert erreicht. Weitere Fakten zu München findet man unter www.immonet.de/bayern/muenchen.html

Bayern sucht Bierkönigin 2012/2013

Zum dritten Mal wird der Bayerische Brauerbund e.V. in diesen Jahr die Bayerische Bierkönigin küren. Während ihrer Amtszeit wird sie zusammen mit Brauerpräsident Friedrich Düll das Bayerische Bier und die bayerische Bierkultur im maßgeschneiderten Dirndl auf Delegationsreisen rund um den Globus vertreten.

Wer sich für das Amt der Bayerischen Bierkönigin berufen fühlt, kann sich dafür bis zum 24. Februar 2012 bewerben. Teilnehmen können alle kontakt- und kommunikationsfreudigen Damen über 21 Jahre, die in Bayern geboren und aufgewachsen sind. Eine gewisse Begeisterung für das Lieblingsgetränk der Bayern versteht sich natürlich von selbst. Fremdsprachenkenntnisse können bei Auslandsauftritten hilfreich sein, außerdem sollte die zukünftige Bierkönigin fit im Umgang mit modernen Kommunikationssystemen, wie beispielsweise Facebook, sein.

Wer diese Hürden gemeistert und seine Bewerbung eingereicht hat, der wird mit etwas Glück als eine von 20 Kandidatinnen nach München zum Casting eingeladen. Dort werden dann die sieben Finalistinnen ermittelt. Damit diese einschätzen können, was sie während ihrer Amtszeit erwarten würde, werden sie auf einer Studienfahrt entsprechend geschult. Im großen Finale am 19. April in München kämpfen die letzten sieben dann schließlich um die Krone.

Die aktuell noch amtierende Bayerische Bierkönigin ist Wirtstochter und Tourismusstudentin Barbara Stadler. Sie wird die königlichen Insignien dann am 19. April feierlich an ihre Nachfolgerin übergeben. Der Bewerbungsbogen steht auf der Website des Bayerischen Brauerbundes zum Download bereit.

Weizenbier im Biergarten

Biergärten haben einen traditionellen und natürlichen Charakter, der von den Besuchern sehr geschätzt wird. Der Ursprung dieser speziellen Art von Gartenwirtschaft liegt in Bayern. Dort gelten die Biergärten als Naherholungsziele in Verdichtungsgebieten, sozusagen der „Urlaub vor der Tür“.

Nichts ist gemütlicher, als sich auf eine Bank zu setzen und mit einem Weizenbier und feinen bayrischen Spezialitäten bedient zu werden. Die Leckereien müssen natürlich nicht zwingend bestellt, sondern dürfen auch mitgebracht werden. Dies ist das Hauptmerkmal, welches einen Biergarten von einer normalen Gaststätte unterscheidet. Das Schöne an einem Biergarten ist auch, dass hier die unterschiedlichsten Menschen zusammenkommen und Kontakte knüpfen. Der perfekte Ausgleich um sich am Wochenende vom „Alltagswahnsinn“ zu erholen.

Besonders gut kommt es bei Biergenießern an, wenn von den freundlichen Bedienungen die traditionelle bayrische Tracht getragen wird: „Mit der Lederhose für den Buam und dem Dirndlgwand für das Madl“. Wichtig für die urige Atmosphäre eines Biergartens sind Umgebung und Einrichtung. Tische und Bänke sollten nicht zu modern ausfallen, um den nostalgischen Charakter zu wahren. Das Entscheidende aber ist natürlich die Qualität des Biers, hier wird leider oft gespart. Wenn es ein richtig gutes Weizenbier sein soll, wird eines „vom Fass“ verlangt. Echte Bierkenner schmecken den Unterschied sofort.

Ein Sichtschutzzaun ist von Vorteil, um die Biergartenbesucher von neugierigen Blicken abzuschirmen und das Gebiet des  Biergartens einzugrenzen. So können Kinder auf den Wiesen spielen und die Eltern brauchen sich keine Gedanken darüber zu machen, dass sie weglaufen. Dies ist vor allem in Biergärten die am Waldrand liegen wichtig, auch für Hundebesitzer. Außerdem trägt ein hoher Zaun zum Lärmschutz bei. In Bayern werden Biergärten per Sonderregelung in der Biergartenverordnung rechtlich bevorteilt, ein Zaun schützt die Anwohner vor allem zu späterer Stunde vor Lärm.

Die Biergartensaison beginnt im Frühjahr, wenn das Wetter mild wird. Mitte März sind schon die ersten Biergarnituren zu sehen. Wenn im Herbst die erste Winterkälte einsetzt, endet die Saison. Einige seltene Biergärten haben auch im Winter geöffnet, jedoch wird dann meistens der Innenraum der Wirtschaft bevorzugt.

Spiegel berichtet über dänische Mikrobrauereien

Gerade gestern erzählte mir ein Kollege von dänischem Bierlikör – und schwups erscheint ein Artikel auf Spiegel Online: Mikrobrauereien in Dänemark. Das große deutsche Nachrichtenmagazin stellt darin unter anderem das Aarhus Bruyghus vor, in dem Drageblog (Drachenblut) gebraut wird. Der Braumeister Niels Buchwald hat so sein ein rötliches Bier genannt, das er nach vielen Jahren Arbeit in dänischen Braukonzernen nun in einer solchen Mirkobrauerei produziert.

Ein weiteres Beispiel ist die Rise Bryggeri auf der wunderschönen Insel Ærø, die mittlerweile zwölf verschiedene Sorten im Angebot hat, obwohl sie nur wenige tausend Hektoliter im Jahr ausstößt. Darunter sind ein Indian Pale Ale und auch ein Walnuß-Bier. Der Börsenmakler Christoph Seidenfaden hat das Traditionshaus wiederbelebt – und dafür standesgemäß 140 Anteilseigner ins Boot geholt.

Die Dänen lieben inzwischen die vielen Spezialbiere aus den kleinen Brauereien ihres Königreichs. In den letzten Jahren gab es einen regelrechten Boom, der sich einem im Dänemark-Urlaub auch in den Bierregalen der Supermärkte offenbart. Es existiert sogar ein Club der Danske Ølentusiaster, die am 1. September den Øllets Dag begehen und eine regelmäßige Tour de Bière veranstalten.

Die Spiegel-Autorin Antje Blinda lässt sich dann aber doch zu einer kleinen Ungenauigkeit hinreißen. Sie schreibt von der Indslev Bryggeri, sie sei die einzige Weißbierbrauerei nördlich von Bayern. Das stimmt so leider nicht ganz. Es gibt durchaus auch im übrigen Deutschland Brauerein, die sich auf die ausschließliche Herstellung von Weizenbier bzw. Weißbier verstehen. Zu nennen wären Lindenbräu in Berlin oder die Gasthaus-Brauerei Talschänke Wöllnitz, einem Ortsteil von Jena.

Aber unabhängig davon ist die Indslev Bryggeri auf Fünen sicher ein Phänomen. Der Inhaber Anders Busse Rasmussen konnte den Münchner Stefan Stadler als Braumeister engagieren und bietet nun die für Dänemark eigentlich untypischen Weizenbiere an. Ich werde versuchen, eines davon zu beziehen und dann zu verkosten.

Bayerisches Bier – einzig in der Welt

Mit diesem Claim wirbt der Bayerische Brauerbund auf der Website bayerisches-bier.de. Der Verband vertritt die Interessen der Brauwirtschaft im Freistaat und bietet ein vielfältiges Online-Angebot.

Neben umfangreichem Bierwissen, Geschichten und Rezepten gehört dazu eine wirklich interessanter Film, der einige historische Zusammenhänge erläutert, auf die Rohstoffe des Bieres eingeht und den Brauvorgang erklärt. Auch ein Exkurs zum Thema Gesundheit darf natürlich nicht fehlen. Wie so oft muss alkoholfreies Weißbier als Wellness-Version des Bieres herhalten. Für manche überraschend ist wohl, dass das „flüssige Gold“ Verwendung in der feinen Küche findet.

Aus allen diesen Inhalten spricht der unbändige Stolz der Bayern auf ihre Bierkultur – nicht ganz zu unrecht. Schließlich ist die Vielfalt und Qualität bayerischer Biere weltweit unerreicht. Die EU hat das übrigens unterstrichen, indem sie es zu  einer geschützten geografischen Angabe erklärt hat.

Übrigens: der Brauerbund kürt jährlich die bayerische Bierkönigin, die sogar im Social Web aktiv ist – unter www.facebook.com/Bierkoenigin präsentiert sie sich dem Volke.

Weißbier voll im Trend

Wie die Abendzeitung München am Tag des Bieres berichtete, blicken die Brauer sorgenvoll in die Zukunft. Es wird immer weniger Bier getrunken – auch im bayerischen Stammland des Getränkes. Weißbier liegt allerdings im Trend und hat mittlerweile einen Marktanteil von 42 Prozent in Südbayern und sich damit vor das Helle gesetzt. Im Norden des Freistaates bevorzugt man eher Pils.

Insgesamt wurden im bisher schlechtesten Jahr 2010 für die Brauwirtschaft 700.000 Hektoliter weniger abgesetzt. Nur alkoholfreies Bier widersetzte sich der Abwärtsbewegung und legte um 21 Prozent zu. Der bayerische Biermarkt ist dabei richtungsweisend für Gesamtdeutschland, denn „rund drei Viertel aller deutschen Biermarken sind im Freistaat beheimatet”, so Michael Weiß, Präsident des Bayerischen Brauerbundes.

zum Artikel Weißbier und sonst nix