Anlässlich des Oktoberfests 2011: eine Bilanz in Sachen Bier

Das Oktoberfest 2011 ist vorbei und deshalb kann nun eine Wiesn-Bilanz gezogen werden. Vorweg, das größte Volksfest der Welt war dieses Jahr in beinahe allen Belangen rekordverdächtig: ca. 6,9 Millionen Besucher verzehrten 118 Ochsen und einige hunderttausend Hendl; auch was den Durst angeht ist eine imposante Zahl zu vermelden, denn die Wiesn-Besucher tranken 7,5 Millionen Liter Bier und das ist ein Rekord. Der Anteil, den Weißbier daran hatte, war ohne weiteres leider nicht zu ermitteln.

Sollte euch jetzt die Reue packen, weil ihr es versäumt habt, das Oktoberfest dieses Jahr selbst mit einem Besuch zu beehren, dürft ihr beruhigt sein, denn erstens ist nächstes Jahr wieder ein Oktoberfest in München und zweitens könnt ihr zumindest Hendl und Bier jederzeit auch beim Lieferservice München bestellen. Da entgeht man dann auch der Gefahr, ein Teil der eher unerfreulichen Rekordbilanzen zu werden: so hat sich die Zahl der Wiesn-Besucher, die beim versuchten Diebstahl eines Maßkrugs erwischt wurden, beinahe verdoppelt, wohingegen jedoch die Maßkrug-Schlägereien von 62 auf 58 Fälle zurück gingen.

Um die beeindruckenden Zahlen zum Bierkonsum in ein Verhältnis zu setzen: Pro Kopf tranken die Deutschen im Jahr 2010 insgesamt 108 Liter Bier, womit Sie weltweit den dritten Rang belegten, knapp geschlagen von den Österreichern mit 109 Litern und beinahe schon deklassiert von den Tschechen, die es auf 158 Liter brachten. Dafür liegt die Bundesrepublik Deutschland allerdings, was die Anzahl der Brauereien angeht, mit 1.330 auf Platz 1.

Und wenn durch diesen doch etwas statistiklastigen Beitrag kulinarische Gelüste in irgendeiner Form geweckt wurden, bayrische Spezialitäten, andere Gerichte der deutschen sowie der internationalen Küche und natürlich auch Getränkelieferungen gibt’s ebenfalls beim Lieferservice online. Na dann, Prost Mahlzeit!

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TAPX “Mein Nelson Sauvin” von Schneider Weisse

Die Schneider Brauerei ist bekannt für ausgefallene Ideen und ein innovatives Marketing, zum Beispiel bei der Gestaltung ihrer besonderen Etiketten. Nun dürften der Inhaber des Fanmilienunternehmens Georg Schneider und sein Braumeister Hans-Peter Drexler aber einen echten Coup landen. Anlässlich des 25-jährigen Jubiläums der holländischen ABT-Bars wurde ein völlig neues Weißbier gebraut, das eine Brücke zum Wein schlagen soll.

Die Kelheimer verwenden dazu die Hopfensorte Nelson Sauvin aus Neuseeland, die dem Bier ein fruchtig-weiniges Aroma verleihen soll. Hinzu kommt ein spezielles Gärverfahren mit unterschiedlichen Hefen und traditioneller Flaschengärung in 0,75-Liter-Flaschen. Das erinnert an die Herstellung der Bierspezialität Sylter Hopfen. Drexler äußert sich zu seiner neuesten Kreation wie folgt:

Mein Nelson Sauvin ist ein goldfarbenes Weissbier mit fruchtigem Charakter, das in die Richtung von kräftigem Weißwein wie Sauvignon blanc geht und eine fein eingebundene Hopfenbittere im Ausklang bietet.

Das Etikett gestaltete Georg Schneider wieder persönlich. Es zeigt eine Hopfenrebe mit Dolden in den holländischen Nationalfarben vor blau-weißem Hintergrund, der den bayerischen Himmel repräsentiert. Klingt überladen – sieht aber schick aus.

Erhältlich wird TAPX “Mein Nelson Sauvin” ab Oktober in den 50 angeschlossenen Bars, zahlreichen Spezialitätenmärkten und online über www.schneiders-kaufladen.de sein. Ausgeschenkt wird es natürlich auch in den Weissen Brauhäusern in München und Kelheim.

Der Knüller: ich erhalte vorab zwei Flaschen zur Probe und darf den Sondersud verkosten. Darauf bin ich natürlich ausgeprochen gespannt. Sobald mir das neue Weißbier die Kehle heruntergelaufen ist, werde ich berichten.

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Franziskaner Online-Magazin “Der Franz”

Im aktuellen Newsletter der Franziskaner Brauerei erhielt ich ein verlockendes Angebot. Ich möge Abonnenten für das Online-Magazin “Der Franz” werben, dann erhalte ich ein attraktives Freundschaftspaket bestehend aus einem 5-Liter-Fass Weißbier und 6 Weizengläsern.

Also wenn das mal kein Grund ist?! Ganz nebenbei ist der Franz wirklich ganz gelungen und lesens- und sehenswert (wir berichteten). Daher hier der Link zum Anmeldeformular:

www.franziskaner-weissbier.de/freunde-werben

Einfach Daten und folgenden Empfehlungscode eintragen: 9C3A7U12398 Aber bitte beeilen, denn die Aktion läuft nur bis zum 25. September.

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Zickfelder Meeresbrise – Weizenbier aus Ostseewasser

Fünf Studierende der Fachhochschule Flensburg wollen mit ihrem Weizenbier beim 2nd international brewing contest in Berlin teilnehmen. Unter der Leitung von Dipl. Ing. Holger Blawatt werden die Projektteilnehmer aus dem Studiengang Biologie-Verfahrenstechnik rund 100 Liter Wasser aus der Flensburger Förde entnehmen – und zwar in Glücksburg, meiner alten Heimat. Das Wasser wird dann natürlich gereinigt, nämlich über insgesamt 12 Filterstufen.

Das Team will damit auf die hervorragende Wasserqualität der Ostsee aufmerksam machen. Außerdem erzielte man im vergangenen Jahr mit einem ähnlichen Dunkelbier bereits große Erfolge. Der Vorteil des Fördewassers liegt darin, dass es weicher als Leitungswasser ist und sich dadurch im Brauprozess weniger Gerbstoffe aus dem Malz lösen. Das bringt gerade hellen Bieren geschmackliche Vorteile.

Namensgeber ist der FH-Präsident Prof. Dr. Herbert Zickfeld. Er ist überzeugt, dass man mit der Meeresbrise im nationalen und internationalen Vergleich mithalten kann. Wir drücken die Daumen!

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Spiegel berichtet über dänische Mikrobrauereien

Gerade gestern erzählte mir ein Kollege von dänischem Bierlikör – und schwups erscheint ein Artikel auf Spiegel Online: Mikrobrauereien in Dänemark. Das große deutsche Nachrichtenmagazin stellt darin unter anderem das Aarhus Bruyghus vor, in dem Drageblog (Drachenblut) gebraut wird. Der Braumeister Niels Buchwald hat so sein ein rötliches Bier genannt, das er nach vielen Jahren Arbeit in dänischen Braukonzernen nun in einer solchen Mirkobrauerei produziert.

Ein weiteres Beispiel ist die Rise Bryggeri auf der wunderschönen Insel Ærø, die mittlerweile zwölf verschiedene Sorten im Angebot hat, obwohl sie nur wenige tausend Hektoliter im Jahr ausstößt. Darunter sind ein Indian Pale Ale und auch ein Walnuß-Bier. Der Börsenmakler Christoph Seidenfaden hat das Traditionshaus wiederbelebt – und dafür standesgemäß 140 Anteilseigner ins Boot geholt.

Die Dänen lieben inzwischen die vielen Spezialbiere aus den kleinen Brauereien ihres Königreichs. In den letzten Jahren gab es einen regelrechten Boom, der sich einem im Dänemark-Urlaub auch in den Bierregalen der Supermärkte offenbart. Es existiert sogar ein Club der Danske Ølentusiaster, die am 1. September den Øllets Dag begehen und eine regelmäßige Tour de Bière veranstalten.

Die Spiegel-Autorin Antje Blinda lässt sich dann aber doch zu einer kleinen Ungenauigkeit hinreißen. Sie schreibt von der Indslev Bryggeri, sie sei die einzige Weißbierbrauerei nördlich von Bayern. Das stimmt so leider nicht ganz. Es gibt durchaus auch im übrigen Deutschland Brauerein, die sich auf die ausschließliche Herstellung von Weizenbier bzw. Weißbier verstehen. Zu nennen wären Lindenbräu in Berlin oder die Gasthaus-Brauerei Talschänke Wöllnitz, einem Ortsteil von Jena.

Aber unabhängig davon ist die Indslev Bryggeri auf Fünen sicher ein Phänomen. Der Inhaber Anders Busse Rasmussen konnte den Münchner Stefan Stadler als Braumeister engagieren und bietet nun die für Dänemark eigentlich untypischen Weizenbiere an. Ich werde versuchen, eines davon zu beziehen und dann zu verkosten.

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Franziskaner Royal Jahrgangsweißbier

Die Franziskaner Brauerei nennt es den Stolz ihrer Braumeister: das Jahrgangsweißbier Franziskaner Royal. Es wird – wie der Name schon sagt – jedes Jahr neu komponiert. Über das 2011er heißt es:

Franziskaner Royal besticht schon rein optisch mit seinem hellen, lichten Gelb und seinem schneeweißen Schaum. Dabei ist es schlank und spritzig. Reife Fruchtdüfte von Banane mit einem Hauch von Exotik wandeln sich zu einer blumig-würzigen Wahrnehmung in der Nase. Dahinter finden sich helle Malznoten.

Ein prickelndes Gefühl erfüllt den vorderen Mundraum und wirkt fein-süß, gleichzeitig auch frisch und prickelnd. Nach und nach zeigen sich würzige Aromen. Eine zarte Bitternote lässt das Bier angenehm trocken ausklingen.

Diese Beschreibung macht neugierig … und durstig. Leider wird das Franziskaner Royal erst ab September im Handel erhältlich sein, und zwar im 4er-Pack oder in einer Kiste mit 11 Flaschen. Mehr Informationen unter franziskaner-weissbier.de

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Bierchen von Studio Braun

Telefonscherze sind absolut zeitlos. Der unangefochtene Champion dieser Disziplin ist wohl die Truppe “Studio Braun“, bestehend aus Rocko Schamoni, Heinz Strunk und Jacques Palminger. Die drei Herren aus Hamburg tätigen unter dem Alter Ego Hans Fuchs auch Anrufe mit klarem Bierbezug.

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Bierflaschen zum Abfüllen eigener Biere

Im Sommer stürmen die Leute auf Obsthöfe und pflücken teilweise raue Mengen an Himbeeren, Erdbeeren und Kirschen. Ich selbst habe das am Samstag auf Gut Warleberg am Nord-Ostsee-Kanal beobachten können. Offenbar waren die Selbstpflücker so fleißig, dass sich ein Freund am Sonntag schon darüber beschwerte, für ihn seien nur die unbeliebten Johannisbeeren übrig geblieben.

Was hat das nun mit Bier zu tun?

Man fragt sich ja, was die Leute mit dem ganzen Obst anstellen. Vieles wird natürlich direkt vernascht, der Rest sicher zu Marmelade verarbeitet, eingeweckt oder zu Saft verarbeitet. Das erklärt auch, warum Onlineshops wie www.flaschenbauer.de eine große Auswahl an leeren Gläsern und Flaschen anbieten. In südlicheren Gefilden kommt dann noch ein weiteres Thema hinzu. Private Winzer brauchen ein gewisse Menge an Flaschen, um ihre Weine und Brände abzufüllen. Der Trend zum Selbermachen hört hier aber gewiss nicht auf.

Bier selber brauen und abfüllen

So kommen wir nun über einige Umwege auch zum Bier. Das Hausbrauen wird nämlich immer beliebter. Mit entsprechenden Sets können auch Anfänger ganz passable Biere selber herstellen. Fortgeschritte Hobbybrauer lassen sich sogar kleine Brauanlagen in den Keller stellen. Wenn das Gebräu dann fertig ist, braucht man selbstverständlich auch Bierflaschen. Beim Großhändler Bauer bekommt man sie realtiv günstig und in verschiedenen Ausführungen – ob 0,33 oder 0,5 Liter, ob grünes, weißes oder braunes Glas. Lässt man sich dann noch eigene Bieretiketten drucken, fehlt nicht mehr viel zur eigenen Biermarke.

Falls das dann doch zu ambitioniert ist, kann man mit den leeren Bierflaschen angeblich zu kleineren Brauereien gehen, um sich dort seine Ration abfüllen zu lassen. Auch das wird wohl eher im Süden der Republik üblich sein. Schade eigentlich …

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Heineken The Date

Ein wirklich cooler Werbespot von Heineken.

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Bayerisches Bier – einzig in der Welt

Mit diesem Claim wirbt der Bayerische Brauerbund auf der Website bayerisches-bier.de. Der Verband vertritt die Interessen der Brauwirtschaft im Freistaat und bietet ein vielfältiges Online-Angebot.

Neben umfangreichem Bierwissen, Geschichten und Rezepten gehört dazu eine wirklich interessanter Film, der einige historische Zusammenhänge erläutert, auf die Rohstoffe des Bieres eingeht und den Brauvorgang erklärt. Auch ein Exkurs zum Thema Gesundheit darf natürlich nicht fehlen. Wie so oft muss alkoholfreies Weißbier als Wellness-Version des Bieres herhalten. Für manche überraschend ist wohl, dass das “flüssige Gold” Verwendung in der feinen Küche findet.

Aus allen diesen Inhalten spricht der unbändige Stolz der Bayern auf ihre Bierkultur – nicht ganz zu unrecht. Schließlich ist die Vielfalt und Qualität bayerischer Biere weltweit unerreicht. Die EU hat das übrigens unterstrichen, indem sie es zu  einer geschützten geografischen Angabe erklärt hat.

Übrigens: der Brauerbund kürt jährlich die bayerische Bierkönigin, die sogar im Social Web aktiv ist – unter www.facebook.com/Bierkoenigin präsentiert sie sich dem Volke.

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