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Weiße Weihnachten … mit Weizenbier

Morgen ist es wieder soweit. In deutschen Haushalten werden Weihnachtsbäume angezündet, Geschenke verteilt und ausgepackt. Natürlich wird auch gut gegessen und getrunken – häufig Wein.

Sogar die Online-Ausgabe der BILD rät „Weihnachten auf den Wein achten!“. Lustig, denn den gleichen Spruch sah ich auch beim Weinhändler meines Vertrauens Marxen/Wein, bei dem ich heute ebenfalls ein paar edle Flaschen vom Weingut Salwey gekauft habe. Überhaupt scheint Wein die Weihnachtszeit zu beherrschen: Punsch bzw. Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt, Sekt zur Begrüßung, Wein zum Essen, Portwein zum Nachtisch, Weinbrand für den späteren Abend.

Deshalb mein Appell an alle Weißbierfreunde: Gebt euch mit der herkömmlichen Weißen Weihnacht nicht zufrieden! Kredenzt euch und euren Gästen morgen unbedingt ein schönes Weißbier! Denn Weizen ist nicht zwingend nur ein Sommergetränk.

Bockbier

Wer es mag, schwenkt in der Adventszeit um auf Bockbier, auch Starkbier genannt, weil es meist mit einem etwas höheren Alkoholgehalt einhergeht. Bockbier ist aber vorwiegend durch eine höhere Stammwürze charakterisiert, meist untergärig, schmeckt süffiger, malziger und ist typisch für die kältere Jahreshälfte. Die Bockbiersaison endet üblicherweise im Mai mit dem Maibock. Einige Brauereien haben mittlerweile auch obergärige Weizenbockbiere im Sortiment oder brauen spezielle Weihnachtsbiere. lieblingsbier.de hat davon eine Handvoll getestet.

Glühbier

Noch etwas exotischer fährt man mit Glühbier. Wie die Deutsche Welle berichtet, hat dieses in Iserlohn eine besondere Tradition. Es ist eine Mischung aus dunklem Bier und Kirschsaft, die mit Zimt, Nelken, Vanille und Zucker verfeinert und dann erhitzt wird. Aber auch die belgische Brauerei St. Louis bietet ein eigenes Glühkriek an.

Frohe Weihnachten

Ich persönlich habe eine Kiste König Ludwig Helles Weissbier  auf dem Balkon stehen, aus der ich morgen die eine oder andere Flasche entnehmen werde. Das ist schon seit geraumer Zeit einfach einer meiner Favoriten. In diesem Sinne wünsche ich Frohe Weihnachten und einen guten Start in das Bierjahr 2010.

Weisser Engel sorgt für Rekorde

Die Brauerei Schützengarten konnte ihre Bierverkäufe entgegen dem Trend im Jubiläumsjahr 2009 um 2,7 % steigern.

Schützengarten wurde 1779 gegründet und gilt als älteste Brauerei der Schweiz. Zum Jubiläum wurden 2.000 Schützengarten-Kunden nach St. Gallen eingeladen um gemeinsam auf der Kreuzbleich zu feiern.

Das obergärige Weizenbier ‚Weisser Engel‘, dass zu diesem Anlass präsentiert wurde, besticht durch seine hohe Qualität. Dabei ist der Erfolg kein Zufallsprodukt, die Brauerei Schützengarten hat besonders in die Markenbildung, die Rezeptur sowie die Produktionsanlagen investiert.

Herstellung von alkoholfreiem Weizenbier

Wie wird eigentlich alkoholfreies Bier gemacht? Diese Frage stellt man sich besonders anlässlich der immer populärer werdenden alkoholfreien Weizenbiere. Sie werden ja mittlerweile sogar als isotonische Durstlöscher für Sportler empfohlen.

Nun, es gibt grundsätzlich verschiedene Herangehensweisen an das Thema Alkoholreduzierung

> Vorzeitiger Abbruch der Gärung
> Langsamerer Brauprozess durch niedrige Temperatur
> Stammwürze mit mehrkettigen Zuckern
> Entzug des Alkohols durch Destillation bei Unterdruck
> Herausfilterung durch Osmose
> Einsatz von enzymveränderten Spezialhefen

Erstere sind eigentlich etwas veraltet und ähneln denen bei der Herstellung von Malzbier. Das Aroma des Bieres leidet darunter. Auch entstehen leichter Restsubstanzen wie beispielsweise Methional, die den Geschmack beeinflussen können. Durch die neueren Verfahren erreicht man wesentlich bessere Ergebnisse und verfälscht den Geschmack nur wenig.

Ein echter Kenner dürfte mit alkoholfreiem Weißbier dennoch so seine Probleme haben. Trotz aller Vorteile – gerade für Autofahrer – gehört der Alkohol zum vollendeten Weizengenuss dazu.  Übrigens: Das sogenannte alkoholfreie Bier kann noch bis zu 0,5 Volumenprozent Alkohol enthalten. Nur Biere mit der Kennzeichnung 0,0 % enthalten gar keinen Alkohol mehr.

Weitere Informationsquellen:

www.3sat.de/nano/cstuecke/80986/index.html

Wandtattoo O’zapft is

Schwer angesagt sind derzeit Aufkleber für Tapeten – sogenannte Wandtattoos – zur Dekoration von Wohnräumen, Schlafzimmern, Bädern oder Küchen. Die Sticker  werden aus Spezialfolie hergestellt und lassen sich auf den meisten Wänden problemlos anbringen. Der Vorteil ist, dass sie wesentlich leichter zu handhaben sind und eine präzisere Form haben als über Schablonen selbst aufgemalte Bilder oder Sprüche.

Unser Tipp für den Weißbierfreund: ein klassisches „O’zapft is“ in entsprechender Typografie vom Anbieter silbensalon oder das eher international ausgerichtete  „Bier“ auf verschiedenen Sprachen von Wandtattoos.de. Natürlich lassen sich auch eigene Texte oder Motive anfertigen.

Eigene Bieretiketten mit BeerStickr

Gerade vor Weihnachten suchen viele ein persönliches Geschenk. Bierliebhaber freuen sich bestimmt über ein eigenes Bieretikett. Auch zu Geburtstagen oder zum Vatertag lassen sich solche individualisierten Präsente gut verschenken. Anbieter gibt es mittlerweile mehrere. Wir berichteten z.B. schon über Valentins.

Logo BeerStickrDie größte Auswahl, einen smarten Etikettendesigner und sogar die Möglichkeit, komplett eigene Layouts hochzuladen und fertigen zu lassen gibt es allerdings bei BeerStickr.

Es können sogar Aufkleber für die Kronkorken erzeugt werden. Allerdings muss man sich um das Bier selber kümmern. Man erhält lediglich 6er oder 24er Etiketten-Sets per Post, was sich natürlich positiv auf die Versandkosten auswirkt.

Ich selbst bin bereits mit solchen BeerStickern beschenkt worden und war extrem angetan vom Ergebnis.

Franziskaner kürt Auszeit-Gastronomie

Franziskaner Weissbier suchte auf seiner Website im Rahmen eines Gewinnspiels in diesem Jahr erstmalig die Auszeit-Gastronomie des Jahres. Darunter stellt man sich eine Location vor, in der Weißbierkenner eine kleine Auszeit vom stressigen Alltag nehmen und dabei natürlich ein Franziskaner genießen.

Auszeichnung der bayerischen Traditionsgaststätte

Die Münchner Traditionsgaststätte „Zum Franziskaner“ erhielt passenderweise die meisten Stimmen unter den teilnehmenden Gastronomiebetrieben. Die Auszeichnung wurde dem Wirt Eduard Reinbold feierlich überreicht, der sich entsprechend stolz über die Auszeichnung äußerte: „Sie zeigt, dass unser Konzept bei unseren Gästen gut ankommt und ist eine Anerkennung unserer Leistung.“

Mommsen-Eck in Berlin – Haus der 100 Biere

Seit 1905 steht das Mommsen-Eck in der Mommsenstraße in Berlin-Charlottenburg als urig-gemütliche Kneipe im Dienst der Gäste. Direkt am Hindemithplatz mit seinem Bayernbrunnen gelegen präsentiert es sich heute als Haus der 100 Biere. Neben 15 zapffrischen Sorten vom Fass, gibt es tatsächlich eine riesige Auswahl unterschiedlicher Biere aus der ganzen Welt. Darunter sind selbstverständlich auch einige Weizenbiere.

Bei einem Besuch in der Hauptstadt kam ich selbst natürlich auch nicht an einem Besuch im Mommsen-Eck vorbei. Das Ambiente wirkte beim ersten Eindruck etwas unzeitgemäß, aber die Karte mit den vielen Bieren und der freundliche Service ließ das schnell vergessen. Ich bestellte ein kleines Hefe-Weizen Zäpfle aus der Badischen Staatsbrauerei Rothaus, das ich bislang noch nicht genossen hatte.  Es wurde stilecht im passenden Glas serviert, war perfekt temperiert und schmeckte köstlich. Hut ab, wenn das wirklich auf diese Weise mit hundert Bieren gelingt.

Für den nächsten Berlin-Besuch sei das Mommsen-Eck also jedem Bierliebhaber wärmstens empfohlen. Es gibt auch einen etwas touristischeren Abklatsch am Potsdamer Platz, der mit dem Original laut Erklärung der Betreiber aber nichts zu tun hat.